2026
ERGEBNISSE DER INTERNATIONALEN WETTkämpfe IM FEUERWEHR- UND RETTUNGSSPORT UM DEN POKAL der Belarussischen Föderation für Feuerwehr- und Rettungssport
Vom 15. bis 21. Juni 2026 fanden in der Republik Belarus, in Minsk, unter der Schirmherrschaft der Internationalen Sportföderation von Feuerwehr und Retter (ISFFR) auf der Sportanlage der Zivilschutzuniversität des Ministeriums für Notsituationen der Republik Belarus und dem Nationalen Olympiastadion „Dinamo“ die Internationalen Wettkämpfe um den Pokal des Belarussischen Föderation für Feuerwehr- und Rettungssport statt.
An vier intensiven Wettkampftagen kämpften Sportlerinnen und Sportler aus der Republik Aserbaidschan, der Republik Belarus, der Russischen Föderation, der Slowakischen Republik und der Republik Usbekistan um den Titel der Besten und zeigten dabei ein hohes Leistungsniveau und großen Siegeswillen. Zu den Gästen der Veranstaltung gehörten Vertreter des Tschechischen Feuerwehrsportverbandes.
Die ausgetragenen Wettkämpfe waren eine weitere Etappe der Vorbereitung der Nationalmannschaften auf die bevorstehende Weltmeisterschaft im Feuerwehr- und Rettungssport in der Republik Aserbaidschan in Baku.
Am ersten Wettkampftag traten die Sportler in der Disziplin „Hakenleitersteigen auf die 4. Etage und die 2. Etage des Lehrturmes“ an und bewiesen dabei Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer, die im Kampf um Menschenleben so wichtig und notwendig sind.
Die Teilnehmenden der Wettkämpfe wurden vom Direktor der Internationalen Sportföderation von Feuerwehr und Retter, Andrei Kalinin, begrüßt. Er betonte die Bedeutung der Austragung internationaler Turniere und dankte der belarussischen Seite für die Organisation der Wettkämpfe.
Im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Wettkämpfe fanden die Finalläufe statt, und die Namen der ersten Sieger und Preisträger in den Einzelwertungen wurden bekannt gegeben.
Bei den Frauen (Hakenleitersteigen auf die 2. Etage) bestieg Valeryia Furyk (Republik Belarus) das Siegerpodest – sie gewann Gold mit einer Zeit von 7,00 Sekunden. Den zweiten Platz belegte die Vertreterin der Russischen Föderation, Anna Iudina – 7,02 Sekunden, und den dritten Platz die Sportlerin aus der Republik Belarus, Alexandra Lasenkova, mit einer Zeit von 7,08 Sekunden.
Bei den Männern sicherte sich in der Disziplin „Hakenleitersteigen auf die 4. Etage des Lehrturmes“ Stanislav Titorenko (Russische Föderation) mit 12,93 Sekunden den ersten Platz, den zweiten Platz teilten sich die Sportler Nikita Ukolau aus der Republik Belarus und Dmitrii Grebenshchikow aus der Russischen Föderation mit jeweils 13,12 Sekunden .
Am 18. Juni maßen sich die Teilnehmenden in der Disziplin „100-m-Hindernislauf“ .
Beim 100-m-Hindernislauf zeigte Ilya Bandarenka aus der Republik Belarus die beste Zeit (14,90 Sekunden), den zweiten Platz belegte Ilya Navumau (Republik Belarus) mit 15,18 Sekunden, den dritten Platz sicherte sich Erdavlet Juldasbekov (Republik Usbekistan) mit 15,70 Sekunden.
Auch die Frauen meisterten den Hindernislauf erfolgreich. Nach einem hart umkämpften Wettkampf siegte Maysara Yusupova (Republik Usbekistan) mit 16,29 Sekunden. Den zweiten Platz belegte Arina Khvorystkina (Russische Föderation) mit 19,11 Sekunden. Den dritten Platz errang Olesia Tsenova (Russische Föderation) mit 19,63 Sekunden.
Der dritte Wettkampftag stellte die Professionalität der Feuerwehrleute und Retter in der Disziplin „Feuerwehrstafette 4x100 m“ unter Beweis.
Bei den Frauenmannschaften siegten die Sportlerinnen der Mannschaft der Russischen Föderation mit 59,10 Sekunden, den zweiten Platz belegten die Sportlerinnen aus der Republik Belarus mit 59,89 Sekunden, den dritten Platz — die Vertreterinnen aus der Republik Usbekistan mit 63,62 Sekunden.
Bei den Männern gewann die Mannschaft der Russischen Föderation mit 54,12 Sekunden, den zweiten Platz belegte ebenfalls eine Mannschaft aus der Russischen Föderation mit 55,13 Sekunden, und Bronze ging an die Mannschaft der Republik Belarus mit 55,95 Sekunden.
Am vierten und letzten Wettkampftag begann auf dem Stadion „Dinamo“ ein Kampf in der Disziplin „Löschangriff“.
Dies ist eine echte Bewährungsprobe für Feuerwehrleute und Retter, die reale Bedingungen der Brandbekämpfung simuliert.
Der Ablauf umfasst schnelle und koordinierte Arbeit: Anschluss der Hauptleitung an die Motorpumpe und den Verteiler, Verlegen der Schlauchleitung, Anschließen der Saugschläuche an die Motorpumpe und das Saugkorb. Sobald die Motorpumpe in Betrieb geht, strömt das Wasser durch die Schlauchleitung, und die Aufgabe des Rohrführers ist es, den Zielbehälter zu füllen.
Nach dem Wettkampf im Löschangriff siegte bei den Damen die Mannschaft der Russischen Föderation mit 27,12 Sekunden, den zweiten Platz belegten die Vertreterinnen der Republik Usbekistan mit 27,31 Sekunden, und den dritten Platz belegte die Mannschaft der Republik Belarus mit 27,84 Sekunden.
In der Herrenwertung belegte die Mannschaft der Republik Belarus mit 26,81 Sekunden den ersten Platz, Silber ging an die Mannschaft der Gebietsverwaltung Witebsk für Notsituationen mit 27,28 Sekunden, Bronze erkämpfte sich die Mannschaft der Republik Usbekistan mit 27,50 Sekunden in einem hart umkämpften Rennen.
Nach vier Wettkampftagen in der Mannschaftswertung der Männer sicherte sich die Mannschaft der Republik Belarus den ersten Platz, Silber ging an die Mannschaft aus der Russischen Föderation, Bronze an die Sportler aus der Republik Usbekistan.
Bei den Frauen gewann die Mannschaft der Russischen Föderation Gold, den zweiten Ehrenplatz belegte die Mannschaft der Republik Belarus, und der dritte Platz ging an die Mannschaft der Republik Usbekistan.
Die feierliche Abschlusszeremonie der Internationalen Wettkämpfe um den Pokal der Belarussischen Föderation für Feuerwehr- und Rettungssport fand unter Beteiligung des Ministers für Notsituationen der Republik Belarus und Vorsitzenden des Belarussischen Föderation für Feuerwehr- und Rettungssport, Wadim Sinjawski, statt.
Der Minister für Notsituationen dankte allen Teilnehmenden, Organisatoren und Kampfrichtern für das hohe Niveau der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung und betonte, dass solche Turniere zur Popularisierung des Retterberufs und zur Förderung der Sicherheitserziehung beitragen.
Die Teilnehmenden der Wettkämpfe wurden auch vom Präsidenten der Internationalen Sportföderation von Feuerwehr und Retter, Alexander Chupriian, begrüßt. Er betonte die Bedeutung der Austragung internationaler Turniere, dankte der belarussischen Seite für die Organisation der Wettkämpfe und den ausländischen Delegationen für ihre Teilnahme am Turnier.
Der Präsident der Internationalen Sportföderation von Feuerwehr und Retter, Alexander Chupriian, überreichte dem Minister für Notsituationen der Republik Belarus, Wadim Sinjawski, eine Gedenkplakette und die Medaille „Für den Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit“.
Die Abschlusszeremonie verlief in feierlicher Atmosphäre: Die Sieger und Preisträger erhielten Medaillen, Pokale, Diplome und Erinnerungspreise.